Imker der Rhein Ruhr Imkerei

Die Rhein Ruhr Imkerei versteht sich als Netzwerk von Imkern und Verbrauchern, die das Ruhrgebiet durch die Förderung regionaler, nachhaltiger (Agrar-)Wirtschaft bereichern wollen. In erster Linie tun wir dies durch die Erzeugung und Vermarktung hochwertiger Bienenprodukte.

Durch eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit wollen wir außerdem die Öffentlichkeit für die nachhaltige Bienen- und Agrarwirtschaft interessieren und für deren heutige Probleme sensibilisieren. Wir streben an, den Kundinnen und Verbrauchern unserer Bienenprodukte einen Einblick in unseren Betrieb zu geben und über unsere Arbeit zu informieren. Neben Bienenprodukten möchten wir auch Bildung verkaufen und damit etwas bieten, was im Einzelhandel zunehmend verloren geht: Nähe und Transparenz. Wir möchten informierte, mündige Verbraucher aus unseren Kundinnen machen und eine Gemeinschaft aus Erzeugern und Verbrauchern bilden.


Im Folgenden möchten wir Ihnen Imker und Imkerinnen vorstellen, die die Rhein Ruhr Imkerei mitgestalten.

Imker mit diesem Symbol haben ein Imkerprofil bei Heimathonig.de - dem größten Angebot von deutschem Bienenhonig im Internet. Bitte wählen Sie das Symbol an um das Imkerprofil zu betrachten.




Sebastian Höft

Name: Sebastian Rouven Maximilian Höft
Jahrgang: 1987
Beruf: Imker
Wohnort: Bochum – Gerthe
Honigsorten:

Sebastian Höft ist leidenschaftlicher Imker.

Er ist in Herdecke geboren und in Bochum und Duisburg aufgewachsen.
Nach der Schule hat er ein »Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im Ausland« in Südfrankreich gemacht. Dort hat er Schafe gehütet und Gemüse angebaut. Zurück in Deutschland hat er einfach damit weitergemacht.
Seine theoretische Imkerausbildung hat er bei Frau Dr. Pia Aumeier (Ruhr-Universität Bochum, Referentin des Landesverband Westfälischer und Lippischer Imker e.V., sowie des Imkerverband Rheinland e.V.) absolviert. Seine praktische Erfahrung hat er in zwei Erwerbsimkereien gesammelt, bei denen er insgesamt drei Bienensaisons beschäftigt war. Seine eigene Imkerei gibt es seit 2010 (Kulturhauptstadtsjahr RUHR2010 und Internationales Jahr der biologischen Vielfalt). Gestartet hat er mit einem einzigen kleinen Ableger (junges Bienenvolk) auf einer Streuobstwiese in Essen-Schuir.

Bei seiner Arbeit legt er besonderen Wert auf ökologische Nachhaltigkeit, Respekt gegenüber Tier und Mensch, ökonomische Effizienz und höchste Produktqualität. In seiner kleinen Imkerei werden die anfallenden Arbeiten noch in Handarbeit erledigt. So zum Beispiel das Wachspressen, das Entdeckeln der Honigwaben und die Kerzenherstellung. Er versucht problematische Materialien wie Kunststoffe zu vermeiden und hält seine Bienen in Bienenkästen aus Holz.
Die obligatorische Bekämpfung der Varroamilbe erfolgt mithilfe von rückstandsfrei anwendbaren organischen Säuren und durch manuelles Ausschneiden der Drohnenbrut (Baurahmen). Nur das dadurch gewonnene, frische Neuwachs der Bienen gelangt über den Wachskreislauf zurück ins Bienenvolk. Das regelmäßig entnommene Altwachs verlässt diesen Kreislauf zur Weiterverarbeitung für den Menschen. So soll der Anreicherung von Schadstoffen aus der Umwelt im Bienenvolk vorgebeugt werden.

„Ich nähere mich den Bienen mit Respekt, auch wenn ich keine falsche Scheu habe. Zur Bienenabwehr verwende ich ausschließlich Rauch aus unbehandelten Holzspänen.“

„Allzuviel Schutzkleidung nimmt dem Imker das Gefühl für die kleinen Tierchen. Handschuhe trage ich nicht. Den Schleier ziehe ich nur auf, wenn das Weiterarbeiten ohne ihn nicht mehr möglich wäre. Das ist eher selten der Fall. Stiche bleiben so nicht aus, aber daran gewöhnt man sich.“